Faszienpressur-Anwendung

Die Faszienpressurtechnik leitet eine klassische Faszienverformung an den Faszienansätzen und freie Anhaftungen ein und löst darüber hochgradige Faszienanspannungen auf. Werden diese nicht restlos beseitigt kehren am selben Ort dieselben Faszienverspannungen in kurzer Zeit zurück, und lösen an den faszialen Andockstellen (Periost = Knochenhaut) den Alarmschmerz erneut aus.

Die Faszienpressur-Anwendung zielt auf vordefinierte Faszienansätze und freie Faszienanhaftungen (Verklebungen) ab.


Hohe Zugkräfte an den Faszienansätze beeinflussen die Integrität der Körperstatik!

Faszienansätze findet man an vordefinierten Stellen, siehe Bilder, aber auch als freie Faszien-Anhaftungen (Verklebungen) an Knochen, Gelenke, Sehnenplatten.

 

An vordefinierten Stellen verbinden sich Muskeln über die Sehne mit der Knochenhaut (Faszienansätze) und übertragen die Muskelkraft (Muskelkontraktionen) auf das Skelett. Die Knochenhaut (Periost) besteht aus faszialen Gewebe und ist sehr stark mit Neurorezeptoren innerviert.

 

Faszienverklebungen, Verfilzungen, Crosslinks und Verhärtungen verändern die guten Gleiteigenschaften und Dehnbarkeit vom Kollagene Bindegewebe (Faszien) und verursachen lokale Dysbalancen und hohe Anspannungen (Zugkräfte) in den Gewebestrukturen. Diese übertragen sich auf der Faszienansätze und strapazieren sowohl die Knochenhaut als auch die ansässigen Schmerzrezeptoren, die früher oder später den Alarmschmerz auslösen.

 

Die hohen Anspannungen übertragen sich des Weiteren über die Faszienansätze auf die Gelenke und erzwingen lokale Fehlstellungen, die sich wiederum auf die Körperstatik auswirken.

 

Gelenke müssen sich frei bewegen können. Liegen lokale hochgradige Faszienverspannungen vor, wird die Gelenkfreiheit eingeschränkt. Besteht die beschriebene Situation über einen längeren Zeitraum fort, wird die Knorpel-Gesundheit gefährdet.

 

Komprimierende Kräfte auf den Knorpel behindern u.a. die gute Versorgung mit Nährstoffe und beeinträchtigen die Regenerationsphase. Je länger die lokale Situation vorhält, desto größer ist die Abnutzungsgefahr vom Gelenkknorpel (Arthrose Gefahr!).

 

Die Wirbelsäule wird ebenfalls durch ähnliche Mechanismen in Mitleidenschaft gezogen. Besser gesagt, die Bandscheiben. Wir stehen morgens auf und sind normalerweise bis zu 1 cm Größer. Vorausgesetzt, die Bandscheiben werden Nachts über entlastet. Liegen lokal hochgradige Faszienverspannungen vor und beeinträchtigen die Flexibilität der Wirbelsäule oder kommen komprimierende Kräfte hinzu, können die Bandscheiben die nächtliche Regenerationsphase nicht durchlaufen, was u.a. Bandscheibenvorwölbung bzw. Vorfall fördert. Der Kreislauf beginnt!

 

Die Faszienpressurtechnik biete einen Ausweg an, indem sie an den vordefinierten Faszienansätze und freie Anhaftungen (Verklebungen) die hohen Spannungskräfte mittels einer klassischen Faszienverformung  wegnimmt. Die Schmerz- und Bewegungsfreiheit kehrt zurück. Der Knorpel kann wieder gut versorgt und die Bandscheiben entlastet werden. >> weiter

In seltenen Fällen kann es zu einer Erstverschlimmerung kommen!

Die Ziele der Faszienpressurtechnik sind:

  • Die Reduktion oder beseitigen von Schmerzauslösern an Faszienansätzen, freien Faszien-Anhaftungen
  • Die Verbesserung der Beweglichkeit
  • Eine Verbesserung der Körperhaltung
  • Die Auflösung von faszialen Verklebungen, Verfilzungen und Verhärtungen
  • Das Ankurbeln von Stoffwechselprozesse

Buche, Bewegungsfreiheit!

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